|
Symposium 2004:
"Kinderzahnheilkunde:
Wissenschaft & Praxis"
....
.
|
Grußworte 2004
Sehr
geehrte Damen und Herren, liebe Kommilitoninnen und Kommilitonen,
die Fachgruppe
Zahnmedizin begrüßt Sie recht herzlich zum „2. Göttinger Symposium
der Zahnmedizin“.
Deutschlandweit sind
wir das erste und einzige Zukunftsforum, das von einer rein
studentischen Initiative ausgeht. Wir freuen uns darüber und bieten
auch im Jahr 2004 eine fachlich hochwertige Fortbildungsveranstaltung
an.
Im Mittelpunkt des
wissenschaftlichen Programms steht das Thema Kinderzahnheilkunde.
Dieses zahnärztliche
Fachgebiet gewinnt derzeit sowohl durch neue epidemiologische
Erkenntnisse, als auch durch die neuen Richtlinien der DGZMK, die
Fortbildungs-Curricula der Akademie Praxis und Wissenschaft (APW) und
vor allem auch durch die Diskussion um die Neuregelung der
Weiterbildungsordnung stark an Bedeutung.
Die zahnmedizinische
Kinderbehandlung stellt besondere Ansprüche und Herausforderungen an
das gesamte Praxisteam. Um erfolgreich und effizient arbeiten zu können,
ergibt sich für die Zahnärztin und den Zahnarzt die Notwendigkeit
eines abgestimmten und wirksamen Behandlungskonzeptes.
Mit dem „2. Göttinger
Symposium“ möchten wir Ihnen Lösungen und Wege einer sinnvollen
Verknüpfung neuester und bereits etablierter Erkenntnisse aus
Forschung, Wissenschaft und Praxis aufzeigen.
„Ihre
beste Vorsorge – der Dialog mit den Profis!“
Verschaffen Sie sich
durch den Dialog mit den Spezialisten verschiedener Fachbereiche der
Kinderzahnheilkunde aus der Praxis und der Universität einen
Wissensvorsprung.
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.
Auf Wiedersehen in Göttingen!
Christoph Ortmann
Prof. Dr. Rainer Mausberg
Dirk Ziebolz
.
.
Prof. Dr. Thomas Attin:
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Studierende,
liebe Kolleginnen und Kollegen
Ich möchte Sie als Schirmherr der Veranstaltung sehr herzlich zum „2.Göttinger Symposium der Zahnmedizin“ begrüßen. Das Symposium ist auch dieses Mal von den Zahnmedizin-Studenten der Universität Göttingen geplant und auf den Weg gebracht worden ist. Das 1. Symposium zu dessen Gelingen ich noch einmal herzlich gratulieren möchte, war bereits ein großer Erfolg, der viel positive Resonanz erhielt. Umso mehr freut es mich, dass der Schwung der ersten Veranstaltung genutzt wurde und eine Wiederauflage in diesem Jahr stattfindet. Für die Zukunft hoffe ich, dass die Veranstaltung zukünftig regelmäßig stattfindet, so dass dieses außerordentliche Engagement der Göttinger Zahnmedizin-Studenten weiter vorangetragen wird.
Mit dem Tagungsthema „Kinderzahnheilkunde“ wurde ein Bereich ausgewählt, der bei der täglichen Behandlung in der Zahnarztpraxis oftmals als ein schwieriges Arbeitsfeld angesehen wird. Die Behandlung von Kindern und Jugendlichen stellt an den Zahnarzt häufig besondere Anforderungen, so dass eine optimal durchgeführte zahnärztliche Behandlung von Kindern spezielle Kenntnisse bzw. Qualifikationen voraussetzt. Nicht zuletzt deshalb hat auch die Deutsche Gesellschaft für Zahnerhaltung die Möglichkeit geschaffen, eine qualifizierte Zusatzspezialisierung in diesem Teilgebiet zu erlangen.
Es ist eine Freude, dass angesehene Referenten aus verschiedenen Tätigkeitsfeldern gewonnen werden konnten, um zu diesem umfangreichen Themengebiet zu referieren.
Ich wünsche allen Teilnehmerinnern und Teilnehmern sowie den eingeladenen Referenten einen angenehmen und fachlich informativen Aufenthalt in Göttingen.
Mit freundlichen Grüßen
Prof. Dr. Thomas Attin
.
.
Dr. Dr. Henning
Borchers:
Grußwort zum 2. Göttinger Symposium der Zahnmedizin
„Kinderzahnheilkunde“
im Juli 2004
Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen!
Es waren die Studenten der Universität Göttingen, die im November 2003 erstmalig den Versuch eines fachübergreifenden wissenschaftlichen Symposiums unter dem Thema „Prophylaxe – Zukunftsmarkt Zahnmedizin?“ wagten. Alle Skepsis vor diesem Projekt war nach seiner Umsetzung vor einem voll besetzten Auditorium schnell verflogen. Die Teilnehmer waren beeindruckt und es blieb eine große Hochachtung vor der Leistung der Organisatoren haften.
So dürfen wir auch auf das 2. Göttinger Symposium zum Thema „Zahnheilkunde“ gespannt sein. Ich bin der festen Überzeugung, dass uns auch dieses unter den vielfältigen Fortbildungsangeboten bereichern wird. Die nachwachsende Generation von Zahnmedizinern beweist uns damit, dass sie Verantwortung übernehmen möchte und den Herausforderungen in unserer Gesellschaft gewachsen ist.
Wenn die ersten Veranstaltungen unter präventionsorientierte Themen gestellt werden, so lassen die Ausrichter erkennen, dass sie das richtige Gespür für die Trends haben, in denen sich moderne Zahnheilkunde entwickelt. Alte Slogans, wie „gesund beginnt im Mund“ oder „vorbeugen ist besser als heilen“, werden damit fundiertem Wissen um das „wie“ erfüllt. Die Mundgesundgesundheitsstudien I bis III haben die Nachhaltigkeit zahnärztlicher Bemühungen durch die positiven Veränderungen der DMF-Indices unter Beweis gestellt, die IV. Studie wird derzeit erarbeitet. Der BEMA wurde unter dem Gesichtspunkt umstrukturiert, eine präventive Zahnheilkunde zu beschreiben. Und unter den Leitlinien, die für die Zahnheilkunde noch entwickelt werden können, wurde die erste zur Fissurenversiegelung erst gerade verabschiedet. Dies alles sind Hinweise, dass auch die Zahnheilkunde dem Diktat sozialpolitischer Anforderungen folgen muss und meine Kolleginnen und Kollegen dazu bereit sind.
Aber auch unser zahnärztliches Fachpersonal, an die sich dieses Symposium in gleicher Weise richtet, ist zunehmend bereit, sich fortzubilden und in Behandlungsabläufe einbinden zu lassen.
Ein wesentliches Mittel, uns gegen jede Einengung und Bevormundung bei unserer beruflichen Entfaltung zur Wehr zu setzen, besteht darin, dass wir unsere fachliche Kompetenz durch Gespräche mit unseren Patienten und durch unsere Behandlung unter Beweis stellen. Eine solche Anwendung des gesamten Spektrums der Zahnheilkunde werden wir aber nur dann erbringen können, wenn wir permanent selbst an unserer Qualifikation arbeiten. Deshalb ist Fortbildung kein Luxus, sondern eine fachliche und betriebswirtschaftliche Notwendigkeit.
Ich wünsche auch diesem 2. Göttinger Symposium den nachhaltigen Erfolg, den es verdient hat und danke den Organisatoren und allen Referentinnen und Referentinnen, die sich für uns zur Verfügung stellen.
Mit freundlichen Grüßen!
(Dr. Dr. Henning Borchers)
Präsident der
Zahnärztekammer Niedersachsen
.
.
Prof. Dr. Norbert Krämer
Liebe Studentinnen und Studenten,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
„Was eine Kinderseele aus jedem Blick verspricht,
so reich ist doch an Hoffnung ein ganzer Frühling nicht!“
(Hoffmann von Fallersleben).
Es scheint, als sei dieses bald 300 Jahre alte Zitat maßgeschneidert für die aktuelle Entwicklung unserer Gesellschaft. Der rasante Anstieg der Mitgliederzahlen in der Deutschen Gesellschaft für Kinderzahnheilkunde (DGK, heute über 1100 Mitglieder) mag ein Beleg dafür sein, dass viele Kolleginnen und Kollegen heute ihre „Hoffnung“ für ihre berufliche Zukunft im Tätigkeitsschwerpunkt Kinderzahnheilkunde sehen. Einen wesentlichen Anteil an dem rasanten Zuwachs der Mitgliederzahlen (35% in den letzten 4 Jahren) hatten unsere studentischen Mitglieder. Insofern freut es mich, dass die Zahnmedizin-Studenten der Universität Göttingen, sich gleich für das 2. Symposium der Zahnmedizin das Thema Kinderzahnheilkunde ausgewählt haben.
Bei der Suche nach den Gründen für diese Entwicklung wird deutlich, dass auch in der Öffentlichkeit die Nachfrage nach kinderzahnheilkundlichen Themen wächst und eine angemessene zahnmedizinische Betreuung der Kinder erwartet wird. Zitate wie „Milchzähne müssen nicht behandelt werden, denn Sie fallen ja sowieso aus“ sind heute auch beim Laien obsolet und passen nicht zum aktuellen Gesundheitsbewusstsein in der Bevölkerung. Kleine Patienten mit frühkindlicher Karies
(Prävalenz wieder deutlich steigend) oder Kinder mit speziellen Krankheitsbildern verlangen ein spezifisches Wissen in der Kinderheilkunde sowie in der Zahnheilkunde. Der volle Stundenplan im Zahnmedizinstudium lässt gerade in den klinischen Semestern wenig Zeit für eine intensive Beschäftigung mit der Thematik. Das Programm dieses Symposiums lässt ein interessantes Potbouri aus Wissenschaft und Praxis erwarten.
Ich wünsche der Veranstaltung eine informative Atmosphäre, anregende Diskussionen und Gelegenheit zum persönlichen Erfahrungsaustausch.
Ihr
Prof. Dr. Norbert Krämer
Präsident der Deutschen Gesellschaft für Kinderzahnheilkunde
(2000 – 2004) |
..
..
..
09:00
– 10.30 Uhr:
-
Eröffnung des Symposiums und Begrüßung durch:
Prof. Dr. Rainer Mausberg und Prof. Dr. Thomas Attin, beide
Abteilung Zahnerhaltung, Präventive Zahnheilkunde und Parodontologie,
Zentrum ZMK Göttingen
-
Zur
aktuellen Situation des Gesundheitswesens
Dr. Dr. Henning Borchers, Präsident der Zahnärztekammer
Niedersachsen
-
Kinderzahnheilkunde – Ausbildung und Zukunftsaussichten in Deutschland
Prof. Dr. Norbert Krämer, Zentrum ZMK Erlangen
-
Warum wird man
SpezialistIn für Kinderzahnheilkunde - braucht Deutschland
„Kinderzahnärzte“?
Dr. Sabine Dobersch-Paulus, Spezialistin für Kinderzahnheilkunde
mit Praxistätigkeit, Würzburg
10.30 – 11.00 Uhr:
Pause, Besuch der
Dentalausstellung
11.30 –
13.00 Uhr:
-
Aspekte der Pädiatrie in
Verbindung zur Kinderzahnheilkunde
Prof. Dr. Max Lakomek, Zentrum Kinderheilkunde an der
Medizinische Fakultät Göttingen
-
Kinderzahnpflege – Prävention im Milchgebiss
Dr. med. Vanêssa de Moura Sieber, Wissenschaftliche
Projektmanagerin der
Medizinisch-Wissenschaftlichen Abteilung der GABA GmbH, Lörrach
-
Fluoridapplikationen bei Kindern und Jugendlichen – Wissenschaftliche
Grundlagen und Anwendungsempfehlungen
Prof. Dr. Elmar Hellwig, Abteilung Poliklinik für Zahnerhaltung
und Parodontologie, Zentrum ZMK Freiburg
13.00 – 14.00 Uhr:
Mittagspause, Besuch der Dentalausstellung
14.00 –
15.30 Uhr:
-
Endodontie im Milchgebiss
Prof. Dr. Michael Hülsmann, Abteilung Zahnerhaltung, Präventive
Zahnheilkunde und
Parodontologie, Zentrum ZMK Göttingen
-
Füllungen und Stahlkronen im Milchgebiss
Prof. Dr. Christian Splieth, Abteilung für Zahnerhaltungskunde
und Parodontologie, Zentrum ZMK Kiel
15.30 – 16.30 Uhr:
Pause, Besuch der Dentalausstellung
16.00 –
17.30 Uhr:
-
Schlomo und der Kanister - Was macht die Kinderbehandlung leicht?
Dr. Sabine Bertzbach, Spezialistin für Kinderzahnheilkunde mit
Praxistätigkeit, Bremen
-
Die
Rolle der Kinderzahnheilkunde in zukünftigen Praxisstrukturen
Elmar Böhme, Spezialist für Wirtschaft und Finanzen für Zahnärzte
und Heilberufler
der Firma ISP, Gesellschaft für Gesundheitsmanagement GmbH, Göttingen
17.30 – 18.00 Uhr:
Ausklang bei Gesprächen, Sekt und Musik
..
..
Referenten 2004
|
Dr. med. Dr.
med.dent. Henning Borchers
1939 geboren in Braunschweig und seit 1949 in Hannover
aufgewachsen, 1959 Abitur an der Bismarckschule in Hannover.
1959 bis 1967 Studium der Medizin und Zahnmedizin an der
Philipps-Universität in Marburg an der Lahn.
1967 bis 1969 ärztliche Tätigkeit als Medizinalassistent an der
Medizinischen Hochschule in Hannover sowie in Krankenhäusern in
Fulda, Gronau/Leine und Lehrte.
1969 bis 1973 Ausbildung zum Facharzt für Mund- und
Kieferchirurgie in Marburg unterProfessor Dr. Dr. H.-J. Hering und Privatdozent Dr. W.
Schweckendiek.
1973 Übernahme einer zahnärztlichen Praxis in Hannover.
Seit 1980 standespolitisch tätig in verschiedensten Funktionen für
die Kassenzahnärztliche Vereinigung und die Zahnärztekammer
Niedersachsen,
so u. a.
1981 bis 1990 als Vorsitzender des VdAK-Prüfungsausschusses
der KZVN, 1988 bis 1995 als ehrenamtlicher Richter am
Landes-sozialgericht in Celle,
1986 bis 1989 als Vorsitzender der
Bezirksstelle Hannover der ZKN, 1989 bis 1997 als Vizepräsident
der ZKN und seit 1997 als Präsident der ZKN.
1993 bis 1997 Lehraufträge für "Zahnärztliche
Berufskunde" an der Universität Göttingen und der
Medizinischen Hochschule Hannover.
Mitglied im Präsidium der "Akademie für
Sozialmedizin", Hannover, im Vorstand der "Akademie für
freiberufliche Selbstverwaltung und Praxismanagement", Münster,
sowie im Landesvorstand des "Verbandes der Freien Berufe in
Niedersachsen".
|
|
Prof. Dr. Norbert Krämer
1980 - 1985 Studium der Zahnheilkunde an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
1987 Promotion
1992 Förderpreis der bayerischen Landeszahnärztekammer
Jahresbestpreis der Deutschen Gesellschaft für Zahnerhaltung
1996 Mitglied des Vorstandes der Gesellschaft für Kinderzahnheilkunde und Primärprophylaxe in der DGZMK e.V. (Schriftführer)
1997 Habilitation
2000 1. Vorsitzender der Gesellschaft für Kinderzahnheilkunde und Primärprophylaxe in der DGZMK e.V.
2001 Mitglied im Vorstand der DGZMK (Delegierter des Beirates)
2002 Präsident der Deutschen Gesellschaft für Kinderzahnheilkunde
Mitglied im Vorstand der DGZMK (Fachvertreter Kinderzahnheilkunde)
Beratendes Mitglied im Direktorium der APW
Mitglied der Fachredaktion der Zeitschrift Quintessenz
2003 Ernennung zum wissenschaftlichen Berater der LAGZ e.V.
2004 Schriftleiter der Zeitschrift Oralprophylaxe und Kinderzahnheilkunde
Ernennung zum außerplanmäßigen Professor an der Friedrich-Alexander- Universität Erlangen-Nürnberg
|
 |
Dr. Sabine Dobersch-Paulus
1984 Abitur
1984 - 1985 Studium der Physik in Würzburg
1985 - 1990 Studium der
Zahnheilkunde in Würzburg
Juni 1990 Approbation + Verleihung des Adolf-und-Inka-Lübeck-Preises
1992 Promotion
mit dem Thema "Haftfestigkeit konventioneller und neuer
Komposit-Dentinhaftvermittler ohne bzw. mit Behinderung
der Polymerisationskontraktion"
1990 - 1995
Wiss. Mitarbeiterin an der Poliklinik für Zahnerhaltung und
Parodontologie an der Universität Würzburg
dabei
ab 1991 Übernahme des Funktionsbereiches Kinderzahnheilkunde
seit 1996 Tätigkeit
in eigener Praxis in Würzburg (Zell) ausschließlich im Bereich
Kinderzahnheilkunde
2000 - 2002 Teilnahme
am ersten APW-Curriculum Kinder- und Jugendzahnheilkunde
Sept 2002 Wahl zur Vize-Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für
Kinderzahnheilkunde
|
|
Professor Dr. med. Max Lakomek
Leitender Oberarzt, Kinderklinik der Universität Göttingen
Lebenslauf
Studium: 1966 - 1972
Studium der Humanmedizin an der Georg-August-Universität in Göttingen
Approbation als Arzt: 04.06.1974
Promotion: 22.10.1979
Untersuchungen zum biochemischen Mechanismus der Fettsäuresynthese im endoplasmatischen Retikulum der Leberzelle - bei Herrn Prof. Dr. W. Seubert, Direktor des Physiologisch-Chemischen Institutes der Georg-August-Universität Göttingen (dort insgesamt mehr als 3 Jahre wissenschaftlich tätig).
Facharztausbildung:
Seit 01.08.1977 wissenschaftlicher Assistent der Abteilung Kinderheilkunde der Universität Göttingen (Direktor: Prof. Dr. W. Schröter). Ausbildung in Allgemeinpädiatrie, Neonatologie, Intensivmedizin, darüber hinaus auch in Hämatologie/Onkologie, Endokrinologie und Neuropädiatrie
Facharzt :05.04.1984
Anerkennung als Arzt für Kinderheilkunde
Habilitation 28.04.1986 mit einer Habilitationsschrift über klinische und biochemische Untersuchungen zu angeborenen hämolytischen Anämien in Folge von Erythrozytenenzym-Defekten.
Seit 10.03.1986 Oberarzt der Universitäts-Kinderklinik Göttingen mit besonderen Schwerpunkten in den Bereichen Hämatologie/Onkologie sowie
Neonatologie/pädiatrische Intensivmedizin.
Seit Mai 1994 darüber hinaus verantwortlich für den Bereich der pädiatrischen Endokrinologie
Seit 01.06.1992 Leitender Oberarzt der Klinik
Schwerpunkte der wissenschaftlichen Tätigkeit
Die Schwerpunkte meiner wissenschaftlichen Tätigkeit umfassen Projekte aus dem Bereich der Onkologie/Neuroonkologie, Neuroendokrinologie und Hämatologie.
Die 1994 begonnenen Arbeiten im neuroonkologischen Bereich mit dem Ziel einer besseren Behandlung maligner Hirntumoren im Kindes- und Jugendalter - durch Öffnung der Blut-Hirn-Schranke sowie Einsatz neuer antineoplastischer Wirkstoffe auf der Basis der Phospholipide - spielen in meiner Forschungskonzeption eine zentrale Rolle. Dieses von der Deutschen Krebshilfe geförderte Projekt wird gemeinsam mit Dr. B. Erdlenbruch, wissenschaftlicher Assistent der Universitätsklinik Göttingen und in Kooperation mit Prof. H. J. Eibl, Leiter der Arbeitsgruppe Phospholipide am Max-Planck-Institut für Biophysikalische Chemie, Göttingen, durchgeführt.
Die 1995 begonnenen neuroendokrinologischen Untersuchungen haben zum Ziel, die physiologischen Regelmechanismen (des Gonadotropin-Releasing-Hormon-Pulsgenerators) bei der Pubertätsentwicklung zu charakterisieren und Störungen der Pubertät - z. B. nach Strahlentherapie des ZNS im frühen Kindesalter - näher zu untersuchen und mögliche präventive Strategien zu entwickeln. Dieses Vorhaben wird gemeinsam mit Dr. C. Roth, wissenschaftlicher Assistent der Klinik und in Kooperation mit Prof. W. Wuttke, Leiter der Abteilung Klinische und Experimentelle Endokrinologie der Universität Göttingen, durchgeführt.
Die seit längerem laufenden und kontinuierlich von der DFG geförderten biochemisch-molekulargenetischen Untersuchungen zu angeborenen hämolytischen Anämien in Folge von Erythrozytenenzym-Defekten sollen mit Hinblick auf die Aufklärung der der Hämolyse zugrunde liegenden molekularen Mechanismen weitergeführt werden. Sie sollen aber zukünftig vor allem auch auf solche Proteinstörungen ausgedehnt werden, die bei Patienten zusätzlich zu neurologischen Dysfunktionen führen.
|
 |
|
|
|
 |
Prof.
Dr. Elmar Hellwig geb. 22.02.1954
1973
- 1978 Studium der Zahnheilkunde an der Westfälischen
Wilhelms-Universität Münster
1979
- 1984 Wissenschaftlicher Angestellter in der Abteilung für
Zahnerhaltung des Med. Zentrums für ZMK der Philipps-Universität
Marburg
Seit
1981 Mitglied des Lehrkörpers der Akademie Praxis und
Wissenschaft der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und
Kieferheilkunde
1983 Hochschulforschungspreis des BDZ 1983
1988 Habilitation
1990 Ernennung zum Hochschuldozenten (C2)
1991
- 1993 Stellvertretender Direktor der Abteilung für Zahnerhaltung
der Klinik und Poliklinik für ZMK der Universität zu Köln (C3)
1993 Ruf auf die Position eines Professors für Zahnerhaltung
der Friedrich-Schiller-Universität Jena (C4)
Seit
1993 Ärztlicher Direktor der Abteilung Poliklinik für
Zahnerhaltung und Parodontologie der Klinik für ZMK der
Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
1997
- 1999 Promotionsbeauftragter der Medizinischen Fakultät der
Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
1998
- 2001 Studiendekan Zahnmedizin
1999 Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft für
Grundlagenforschung in der Deutschen Gesellschaft für Zahn-,
Mund- und Kieferheilkunde
1999
- 2003 Prodekan der Medizinischen Fakultät der
Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
2000
- 2002 Präsident der Deutschen Gesellschaft für Zahnerhaltung
2000
- 2002 Beiratsmitglied der Vereinigung der Hochschullehrer für
Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde
Seit
2000 Fellow of the Pierre Fauchard Academy
Seit
2001 Fellow of the International College of Dentists
Seit
2001 Stellvertretender Vorsitzender der Aktion Zahnfreundlich
Seit
2001 Mitglied verschiedener Editorial Boards
(seit
2001: Journal of Dental Research and Oral Health and Preventive
Dentistry)
Seit
2002 Board Member of the Continental European Division of the
International Association for Dental Research
|
|
Prof. Dr. Christian H. Splieth
Oberarzt für
Kinderzahnheilkunde und
Prävention in der Poliklinik für Zahnerhaltung, Parodontologie
und Kinderzahnheilkunde
Adresse:
Universitätsklinikum
Schleswig-Holstein
Kinderzahnheilkunde und Prävention
Arnold-Heller-Str. 16
24105 Kiel
splieth@konspar.uni-kiel.de
Geburtsdatum geb. 9.3.1964 in Bremen
Familienstand verheiratet mit der Amerikanerin Kathleen
Splieth, Übersetzerin, 2 Kinder (6 und 8 Jahre)
Ausbildung
1983 Abitur
1985-1986 Studium der Zahnmedizin an der Universität Göttingen
1986-1987 Studium der Zahnmedizin und oralen Biochemie an der School of Dentistry der University of Leeds/GB
1987-1989 Studium der Zahnmedizin an der Universität Göttingen
1989 Studium der Zahnmedizin an der School of Dentistry der University of Minnesota/USA
1989/1990 Studium der Zahnmedizin an der Universität Göttingen
1990 Staatsexamen und zahnärztliche Approbation in Göttingen
Berufserfahrung
1990-1993 Assistenzarztzeit in präventiv ausgerichteten Praxen von niedergelassenen Zahnärzten in Duisburg und Northeim
1992 Promotion an der Universität Göttingen mit dem Thema "Veränderungen der
Kariesprävalenz, Strategien und Erfolge in der Prävention von Karies: Ein Vergleich zwischen den USA und der Bundesrepublik Deutschland"
seit 1993 Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Poliklinik für Zahnerhaltung, Parodontologie und Kinderzahnheilkunde der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald (Direktor: Prof. Dr. G. Meyer)
seit 1993 Leiter der Lehrgangsreihen "Fortgebildete Helferin Prophylaxe" und "Zahnmedizinische Prophylaxehelferin" der Zahnärztekammer MV
1994 Hospitation in der Abt. Pediatric Dentistry der University of California in San Francisco/USA
1995 Stipendium des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) für WHO Collaborating
Center/Dept. of Cariology an der Universität
Lund/Schweden (Forschungskooperation "Community Dentistry")
seit 1996 Beauftragter für Erasmus/Sokrates-Austauschprogramme und USA-Austausch
1997 Hospitation und Aufbau einer Kooperation mit der Community Dentistry Clinic in
Nexö/Dänemark
2000 Ernennung zum Oberarzt für Kinderzahnheilkunde und Prävention in der Poliklinik für Zahnerhaltung, Parodontologie und Kinderzahnheilkunde
2000 Habilitation mit dem Thema "Caries prevalence, risk assessment and risk-specific prevention in
children"
Tagungsleitung für den Gemeinschaftskongress der Deutschen Gesellschaft für Zahnerhaltung und der Gesellschaft für Kinderzahnheilkunde und Primärprophylaxe in Greifswald
Ernennung zum Privatdozenten
seit 2001 Mitglied der Promotionskommission der Ernst-Moritz-Arndt-Universität
Mitglied in mehreren Berufungskommissionen
Angliederung und Leitung des Jugendzahnärztlichen Dienstes der Hansestadt Greifswald an den Funktionsbereich Kinderzahnheilkunde der Ernst-Moritz-Arndt-Universität
2002 Vize-Präsident der Aktion Zahnfreundlich, Deutschland
Mitglied der Ethikkommission der Universität Greifswald
Vorstandmitglied der Landesarbeitsgemeinschaft Jugendzahnpflege
Spezialist für Kinderzahnheilkunde und Prävention (Qualifizierungsprogramm der Dt. Gesellschaft für Kinderzahnheilkunde)
Primo loco für C3-Professur Kinderzahnheilkunde und Prävention der Universität Kiel
2003 Mitglied des Landesjugendzahnpflegeausschusses MV
2004 Ernennung zum Professor (APL), Universität Greifswald
Rufannahme C3-Professur, Universität Kiel
|
|
|
Prof. Dr. Michael Hülsmann
1974 -80 Studium der
Zahnheilkunde in Göttingen
seit 1980 Assistent und Oberarzt d. Abt. Zahnerhaltung, Univ.
Göttingen
1998 Habilitation
2003 Ernennung zum apl. Prof.
Redakteur der Zeitschrift "Endodontie"
Wissenschaftlicher Beirat der Zeitschrift "International
Endodontic Journal"
Sprecher des Beirats Endodontologie der DGZ
Mitglied der European Society of Endodontologie (ESE) und der
American
Association of Endodontists (AAE)
|
|

|
Dr. Sabine Bertzbach Zahnarzt
S. Bertzbach Zahnärztin Schwerpunkt Kinder- und Jugendzahnheilkunde
Außer der Schleifmühle 34 - 28203 Bremen Telefon: 0421 324857 - Telefax: 0421 327279
1975 Abitur
1977 – 1982 Studium der Zahnheilkunde in Göttingen
1982 Approbation
1982 – 1984 wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Poliklinik für zahnärztliche Chirurgie (Leitung Prof. Jacobs), Universität Göttingen
1984 – 1986 Wiss. Mitarbeiterin an der Abteilung für Zahnerhaltung und Parodontologie (Leitung Prof. Motsch), Uni Göttingen
1986 – 1987 Assistentin in freier Praxis
seit 1989 niedergelassen in Gemeinschaftspraxis mit Ehemann Dr. Florian Bertzbach in Bremen.
2 Kinder 18 und 13 Jahre alt
seit 1989 wachsender Interessenschwerpunkt Kinderzahnheilkunde
1998 – 2000 Curriculum Zahnärztliche Hypnose und Kommunikation in der DGZH
2001 Strukturierte Weiterbildung Kinderzahnheilkunde am Zahnmedizinischen Fortbildungszentrum in Stuttgart
Seit 2001 Tätigkeitsschwerpunkt Kinderzahnheilkunde in eigener Gemeinschaftspraxis
Mitglied der DGZMK, GKP, DGZ, DGP, MEG
|
 |
Elmar
Böhme geb. 1954
arbeitet
seit 1981 in auf Heilberufler spezialisierten
Wirtschaftsberatungs- und Finanzdienstleistungsunternehmen in Führungsposition.
Die
wesentlichen, berufsbedingten wirtschaftlichen Entscheidungen zahnärztlicher
Selbständigkeit bedürfen betriebswirtschaftlicher, rechtlicher
und steuerlicher Überlegungen, um die Ergebnisqualität zu
verbessern.
Komplexe
Entscheidungsprozesse hat der selbständige Zahnarzt zu treffen,
will er seinen Praxiserfolg bewahren oder sogar ausbauen.
Diese
Entscheidungen basieren auf ärztlich-fachlichen,
betriebswirtschaftlichen, rechtlichen und steuerlichen Überlegungen.
Keine
dieser Disziplinen für sich stellt optimale Lösungen bereit;
alle Aspekte zusammen müssen in einer Strategie verdichtet
werden. Diesen Ansatz verfolgt Elmar Böhme in Zusammenarbeit mit
anderen Experten des Gesundheitswesens, um im Wandel des
Gesundheitswesens seinen Klienten höchsten Nutzen durch
interdisziplinäre Beratung zu erschließen.
Darüber
hinaus bezeichnet er als wesentlichen Baustein seiner kaufmännischen
Ausbildung seine 4-jährige Tätigkeit als Vertriebs-/Marketingtrainee
bei der damals größten deutschen Sektkellerei Henkel & Co.
Wiesbaden.
Elmar
Böhme ist Referent bei verschiedenen Herstellern des
Dentalmarktes sowie Pharmaunternehmen.
Er
war ebenfalls Referent beim Winterfortbildungskongress der Zahnärztekammer
Niedersachsen 1994 in Braunlage bzw. 2002 in Davos.
|
|
|
|
|
|